Italien

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Ligurien, Elba und der Toskanische Archipel, Lazio, Kampanien mit dem Golf von Neapel, dem Golf von Sorrent, die Amalfiküste, Kalabrien, Sardinien, Sizilien und die Liparischen und Äolischen Inseln...

Wohlklingende Namen von Küstenabschnitten drängen sich uns auf, wenn wir an "Segeln in Italien" denken. Küstenabschnitte, einer reizvoller als der andere, einander ähnlich, aber doch doch sehr unterschiedlich.

Wo das Meer die Berge umspült

Berge und Felsen, steil emporsteigend aus dem tirrenischen Meer, prägen die faszinierende Küstenlandschaft Liguriens. Hier trifft das tiefe Meeresblau auf üppiges Grün der Wälder, die bis ans Ufer reichen. Sanfte Hügellandschaften und malerische Fischerdörfer wechseln mit schroffen Felsklippen. Kleine Badebuchten laden ein um vom frenetischen Leben, das in den Badeorten herrscht, zu erholen. Für Segel-Törns ideal ist der Küstenabschnitt der Cinque Terre ("Fünf Erden"), zu dem auch die bezaubernde Insel Palmaria zählt. Ein wahres Schmuckstück ist das Hafenstädtchen Portovenere, im Zentrum des Golfes der Poeten gelegen und den englischen Romantikern so sehr ans Herz gewachsen. Der gesamte Küstenabschnit der Cinque Terre ist Naturschutzgebiet und beherbergt seltene und geschützte Planzen- und Tierarten.

An der Küste der Morgensonne

Die italienische Adria hält für ihre Segler edle Perlen bereit. auf der Route nach Süden treffen wir auf den Gargano, eine bergige Halbinsel, die weit in die Adria hineinragt. Von Vieste, im Osten des Gargano, sind die wunderschönen Inseln Tremiti nur einen Katzensprung entfernt und bis zur fischreichen und landschaftlich beeindruckenden Küste Kroatiens sind es lediglich 60 Seemeilen. Die unberührte Schönheit und faszinierende Atmosphäre der Tremiti haben auf den Meeresliebhaber eine ungeheure Anziehungskraft.Das Meer lädt mit seinem tükisfarbenen, kristallklaren Wasser und seiner blauen Tiefe zum Verweilen ein. entlang der Küste von Apulien segelnd, gelangt man letztendlich zum "Stiefelsporn" Italiens, der die Adria vom Ionischen Meer trennt. Zu Unrecht wird dieser Küstenstreifen nur sehr selten von Nautik-Touristen aufgesucht. Denn die Küste um Leuca ist von außerordentlicher Schönheit, das Landesinnere ist reich an Geschichte und Kultur und bietet ein bewundernswertes Panorama.

Zwischen Silber und Smaragd

Von Cala Galera, Elba und Salivoli aus segelt man entlang der Costa d´Argento, silberne Küste, im südlichen Teil der Toskana, der "Maremma" gelegen, einst das antike Etrurien. Sieben Inseln, von denen drei bewohnt sind: Elba, die Größte lieblich und mondän; Capraia, Naturschutzgebiet, schroffe und karge Küsten und erst vor kurzem von Seglern und Naturliebhabern entdeckt; Giglio, mit seiner mitelalterlichen Burg, dessen Küstenwasser im Westen der Insel in die Farben der schönsten Meere getaucht sind. Die anderen Inseln, unter ihnen die grüne Giannutri mit der Form eines Hufeisens und optimalen Schutz bietend vor Mistralwinden, sind teilweise unbewohnt oder dienten einst nur der Verbannung, wie die Inseln Gorgona und Pianosa. Und dann noch die sagenumwobene Insel Montecristo, geschützter Nationalpark, derer man sich erzählt, dass sie einen Schatz tief in ihrem Schoße berge. Die Anlaufmöglichkeiten einer Kreuzfahrt zwischen der toskanischen Küste und Sardinien sind derart vielfältig und interessant, dass man von einem wahren Paradies für den Nautiktouristen sprechen kann. Sie Costa Smeralda, Smaragdküste, in Sardinien ist ganz sicher der für den Nautiktourismus am stärksten entwickelte Küstenstreifen; so sind die meisten Häfen und Marinen mit jeglich denkbarem Komfort ausgestattet. Die stark zerklüftete Küste bietet mit ihren zahlreichen kleinen und großen Buchten und Golfen sicheren Schutz vor Wind und Meer. Das Meer färbt sich hier von Blau nach Silber bis Smaragdgrün und die Formen der Felsen, einzigartig auf der Welt, lassen unserer Phantasie freien Lauf. Ein unbekanntes Sardinien, noch völlig zu entdecken, befindet sich im Süden. Die Insel San Pietro, im äußeren Südwesten Sardiniens gelegen, ist wahrscheinlich die schönste der sardinischen Inseln: es ist, wie als würde man in eine Oase des Friedens gelangen, gemacht aus Sonne, üppigem Grün und Meeresblau, und ein ungeheures Verlangen, den Rest der Welt einfach zu vergessen und hier in der romatischen Einsamkeit, gestört lediglich durch die Schreie der zahlreichen Wasservögel, zu leben, komm in seinen Besuchern auf. Sardinien bietet letzten Endes für jedermann, das was er sucht; und sollte jemand nicht die Qual der Wahl treffen wollen, so kann er sicher seinen hier mondänen Urlaub und Lust nach "Natur pur" im gleiche Atemzug genießen.

Die Inseln der Caesaren

Der südlichen Küste der Region Latium zugewandt, und nur wenige Seemeilen von Rom entfernt, zeichnet sich ein Labyrinth von kleinen Inseln ab, die den Pontinischen Archipel bilden. Sie werden ihrer Schönheit wegen für eine der traumhaftesten Inselgruppen des Mittelmeeres gehalten. Palmarola ist wahrscheinlich die bezauberndste unter ihnen.Sich mit dem Boot an Palmarola nähernd, bleibt jermann berührt von der Vielzahl von Formen und Farben, mit der die Felsen der Landschaft ihr Gesicht verleihen. Fünf Seemeilen weiter östlich heben sich die Umrisse der größeren Inselschwester Ponza gegen den Horizont ab.Mit ihrer mehr als 30 km langen Küste, geformt von kleinen Badebuchten, die weite Golfe ablösen, bietet sie traumhafte Ankermöglichkeiten vor atemberaubender Kulisse. In den Hafen von Ponza einfahrend, beeindruckt die Schönheit des Hafenstädtchens mit seinen wie zu einem farbigen Amphitheater ineinander geschachtelten, malerischen Häuschen in Pastelltönen. Zwanzig Seemeilen entfernt in östlicher Richtung liegen die Inseln Ventotenne und Santo Stefano. Ventotenne, vorwiegend aus Tuffgestein, beherbergt einen von den antiken Römern ins Gestein gegrabenen Hafen, der noch heute funktionstüchtig ist: ein wahres Meisterwerk der römischen Architektur! Auf Santo Stefano befindet sich ein Kerker aus den Zeiten der bourbonischen Besetzung, der heute ein sehenswertes Museum ist. Noch 20 Seemeilen weiter südöstlich treffen wir auf die lieblichen Flegreeischen Inslen. Ischia, Procida und Capri sind ganz sicherlich die bekanntesten und touristisch erschlossensten Inseln des Archipels. Auch sie sind vulkanischen Gesteins und sind würdiger Rahmen des Meisterwerks der Natur, welcher der Golf von Neapel ist.

In tiefblauen Meeren

Sizilien, die größte der italienischen Inseln bietet vielfältige interessante Anlauf- und Ausgangspunkte für nvergessliche Exkursionen und ist für den Sonnenanbeter und Liebhaber kräftiger Farben und Düfte ein unbedingtes Reiseziel. Im äußersten Nordwesten befindet sich das Naturschutzgebiet des "Zingaro". Die Küsteist hier steil und beherbergt zahlreiche kleine bezaubernde Buchten und steht den nahen Inseln Egadi in nichts nach. Levanzo, die kleinere der drei Inseln, birgt einen wahren Edelstein in sich. In der Grotte des "Genovese" befinden sich die perfekt erhaltenen atemberaubendsten Graffiti aus prähistorischer Zeit: Hirsche, Büffel, Pferde, Thunfische und Delphine neben Tänzern und anderen menschlichen Figuren. Weiter südlich trifft man auf Favignana und Marettimo, berühmt für den Fischfang und die Verarbeitung den Thunfischs. Marettimo versetzt ihre Besucher durch die spektakuläre Küste, reich an Meeresgrotten mit Stalaktiten und von großer Farbenvielfalt in Erstaunen. Die sieben Liparischen, auch Äolische Inseln genannt, sind vulkanischer Herkunft und ragen majestätisch aus der blauen Tiefe; mehr als 2000 Meter mißt das meer hier. Stromboli und Vulcano sind heute noch aktiv. In der griechischen Mythologie waren die Äolischen Inseln Heimat Eolus, Gott der Winde und Vulcanus, Schmied zu Diensten der Götter. Schon im Altertum aufgesucht und bewohnt, sind die Inseln heute Zeuge der zahlreichen Völker, die sich hier im Laufe der Jahrhunderte niedergelassen haben. So beherbergt die Insel Lipari eine der bedeutendsten Museen zur Geschichte des Mittelmeeres. Salina ist die grünste der Liparischen Inseln und berühmt in aller Welt sind ihre Rebstöcke, an denen die Trauben des süßen Nektars "Passito" reifen. Alicudi und Filicudi sin Vulkankegel, auf denen das Leben noch langsam und in aller Einfachheit daherrinnt. Ganz im Gegenteil die mondäne und exklusive Panarea, die erst so richtig gegen Sonnenuntergang zum Leben erwacht.

Ligurien

Cinque Terre

Porto Azurro

Neapel-Vesuv

Amalfi

Lipari

La Maddalena

 

Capri-Blaue Grotte

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