Griechenland

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Land der Götter und der Sonne. 132.000 km2 voll Kultur und Geschichte. Epidavros, Mykene, Delphi oder die Meteora - Klöster, wer kennt sie nicht?

Segelfreunde finden hier ein attraktives Revier, rund um die unzähligen Inseln des Landes. Schon in der Antike genossen sie als Götterinseln hohes Ansehen. Die alten Griechen stellten sich die Inseln als Kreis (Kyklos=Kreis) vor, der Delos als bedeutendstes Heiligtum umschließt.

Die griechischen Inseln - hier gibt es Sonne, Strand, schwimmen und segeln pur. Die "Inseln des Lichts" sind all das und noch mehr. Hier entwickelte sich eine eigenständige Kultur, mit einem anderen Zeitgefühl, mit viel Ruhe und Stille. Einer, der nie da war, formulierte treffend: 

"Ein weißer Glanz liegt über Land und Meer. Und duftend schwebt der Äther ohne Wolken". 

 Johann Wolfgang von Goethe

 

Segeln in Griechenland ist etwas für jeden Geschmack. Wer mit der Familie unterwegs ist, der segelt von Strand zu Strand, von Bucht zu Bucht. Doch auch der Sportsfreund findet Herausforderungen. Denn Flauten kennt man hier kaum. Die Auseinandersetzung mit Wind und Wellen läßt den Segler ein letztes Stück Abenteuer erleben. Die Fahrt über das Meer bietet einen besonderen Reiz - den der Freiheit.

Die Ziele sind am Horizont gesteckt: Die Weite der Ägäis verführt. Wer die griechischen Inseln mit einer Yacht erkundet, dem steht eine ganz andere Sicht der Natur offen. Hier zeigt sich Griechenland von seiner schönsten Seite.

Wildromantische Buchten mit klarem, azurblauem Wasser und versteckten Sandstränden warten auf ihre Entdeckung. Auch in der Hochsaison findet man sein einsames Paradies. Einfach ankern und dann tauchen, schwimmen, sonnen. Und das von Anfang April bis spät in den November.

Egal, ob man in einem der vielen ursprünglichen Naturhäfen ankert oder in einer Marina festmacht, von Bord aus läßt sich das vielfältige Inselleben genießen. Die malerische Hafenathmosphäre, die Tavernen voller Leben, das Seglerlatein der Crews, die romantischen Sonnenuntergänge. Und dann einschlafen unter einem sagenhaften Sternenhimmel - sanft von den Wellen geschaukelt.

Daidalos überquerte als erster mit einem "modernen Yachtsegel" die Ägäis. Und auch heute noch ist ein Segeltörn eine, wie der griechische Schriftsteller Nikos Katzanzakis schreibt, "... der größten Freuden, deren ein Mensch auf dieser Erde gewürdigt werden kann... . Ich habe mir das Paradies nie anders vorstellen können".

Der Besucher sollte auch die lukullischen Köstlichkeiten kennenlernen. Als Aperitif enpfehlenswert: der Anisschnaps Ouzo mit einem Mezè aus Nüssen oder Oktopodia. Heißer Tip für die Hauptspeise: Moussaka oder Stifado nach alten Familienrezepten, als Vorspeise Bauernsalat, Tzaziki oder Taramasalata. Dabei ist in griechischen Küchen nichts verborgen. Denn Topfgucker sind hier willkommen.

Himmlisch:
Olivenöl - gewachsen auf den Olivenhainen der Umgebung. Zum Essen Retsina aus dem Faß mit dem typischen, leicht harzigen Geschmack. Den bestellt man hier gleich Gallonenweise.


“ Yamas ! “

Mykonos

 

Wer einmal die weithin sichtbaren, frisch gekalkten Choren sah, den Löwen auf Kea oder die Taubentürme von Tinos, der versteht Le Courbusier, der auf den Kykladen eine Architektur der natürlichen Ordnung entdeckte.

 

Die Venus von Milo stammt von hier und wurde nach Athen entführt. Noch zu entdecken sind die kopflosen Frauenstatuen auf Anafi, der Krater von Santorin oder der altrömische Tempel auf Sikinos. 

Taubentürme auf Tinos

 

Die griechischen Inseln sind eine eigene Welt, besitzen Persönlichkeit, erschließen ihre Schönheit dem aufmerksamen Betrachter.

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