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Mitsegeln - Kojencharter - Griechenland - Nördl. Sporaden

Törnbeispiel (15 Tage/14 Nächte - ca. 220 Seemeilen)


Samstag: Anreise und check in

Sonntag: von Skiathos nach Ormos Vathoudi
Nördlich der Passage Diavlos Trikeri öffnet sich der Pagasäische Golf nach Norden. Mit Ausnahme der Westküste, die sich als flache Marsch zwischen Amalioupolis und Volos hinzieht, ist die Küste gebirgig. Die Halbinsel Trikeri, die mit dem 1548 Meter hohen Berg Pilion beginnt, ist zerklüftet und dicht bewaldet. Im Winter ist der Pilion mit Schnee bedeckt, der bis ins Frühjahr hinein liegenbleibt. Im Golf lässt sich eine Vielzahl reizvoller Ankerplätze finden, und ein Umweg lohnt sich.

Montag: von Ormos Vathoudi nach Ormos Sourpis
Eine weitere schöne Bucht im Golf von Volos ist Ormos Sourpis,welche zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten Griechenlands zählt.

Dienstag: von Ormos Sourpis nach Ormos Pteleou
Die in der Seekarte ersichtlichen grossen Wassertiefen im Ormos Pteleou lassen nicht vermuten, dass vor den eingezeichneten Ortschaften brauchbare Ankerplätze zu finden sind. Der "Achilles-Turm" an der Westseite der Bucht wird so genannt, weil Achilles angeblich in dieser Bucht Segel gesetzt haben soll für seine Fahrt nach Troja.

Mittwoch: von Ormos Pteleou nach Ormos Panormou auf der Insel Skopelos
Diese abgelegene Bucht im Südwesten der Insel kam mit Michael Carrolls Buch “ Gates of the Wind “ zu literarischen Ehren. Jeder, der diese Werk gelesen hat, wird sofort das Haus an der Ostseite der schmalen Bucht erkennen. Alle, die es noch nicht gelesen haben, sollten sich schnellstens ein Exemplar besorgen. Diese Bucht ist wirklich ein ganz bezauberndes Plätzchen.

Donnerstag: von Ormos Panormou nach Skopelos Stadt
Um das felsige Halbrund der Bucht Ormos Skopelou herum sitzen die Häuser und Kirchen ( es sollen 120 sein ) oberhalb des Hafens wie in einem natürlichen Amphitheaters übereinander.
Durch die kleinen Gassen wandernd, kommt man an schlohweissen Häusern vorbei, die durch ihre besondere Bauweise auffallen, schmalbrüstig, mit Balkonen und leuchtenden fensterläden oder gediegendenen Naturholztüren. Ein gewisser Wohlstand macht sich vor allem in der Inneneinrichtung bemerkbar. Schön gestaltete Mö-bel, bemahlte Keramikteller und Stickereien werden auch heute noch hergestellt.

Alles in allem ist Skopelos ein liebenswerter, erholsamer Ort, der sich kaum verändert hat.

Freitag: von Skopelos Stadt nach Ormos Peristeri auf der Insel Peristera
Von den drei Einschnitten an der Südküste der Insel Peristera wird der mittlere in einem Inselplan Ormos Peristeri genannt. Diese nur nach Süden offene Bucht bietet sehr guten Schutz und kann, obwohl ohne Befeuerung, notfalls auch nachts angelaufen werden, da tiefes Wasser bis an die Ufer reicht.

An dieser sehr friedlichen Bucht stehen ein paar nur zeitweise bewohnte Häuser. Der Strandstrand mit dem kleinen Olivengarten, einer Sitzbank und Feuerstellen lädt zum Verweilen ein.

Samstag: von Ormos Peristeri nach Ormos Kyra Panagia auf der Insel Pelagonisi
4 Seemeilen nordöstlich von Alonnisos befindet sich diese Insel, die abgesehen von einer grossen Ziegenherde, unbewohnt ist. 1970 wurden vor der Küste der Insel mehrere Wracks byzantinischer Schiffe entdeckt, und eine Menge antiker Töpferarbeiten konnte geborgen werden.

Sonntag: ist ein Badetag.

Montag: von Ormos Kyra Panagia nach Ormos Planitis
An der Nordküste von Pelagonisi findet man diese Bucht, die fast vollständig von Land umschlossen wird. Dicht unter der Westseite der schmalen Zufahrt, die erst auszumachen ist,wenn man bereits dicht herangekommen ist, liegt die kleine Felsinsel Spika.

In der Bucht ist die See immer angenehm ruhig. Ormos Planitis teilt sich in ihrem Inneren in zwei Einbuchtungen, in denen man jeweils im Scheitel ankern kann. Sehr beliebt ist der Ankerplatz in der NE - Ecke der südlicheren Einbuchtung. Hier liegt man auf 3 Meter Tiefe und ist bei jedem Wetter hervorragend geschützt. Abgesehen von einer grossen Ziegenherde und dem Zirpen einiger Millionen Zikaden ist der Platz völlig einsam.

Dienstag: ist ein Badetag
Bei der Anfahrt von Kyra Panagia nach Ormos Planitis passiert man an der Ostküste die kleine Einbuchtung Monastiri. Wenn man das Kloster besuchen möchte, so kann man dies nur bei beständigem Wetter tun kann. Das Kloster steht auf einer kleinen Landspitze am Südende der Bucht, die lediglich vor Winden aus W geschützt ist. Man ankert auf 5 m und bringt eine lange Leine zum Land aus.

Da in der Zwischenzeit auch der letzte Mönch, der hier lebte, verstorben ist, wirkt der Ort etwas unheimlich und verlassen. Besucher sollten sich bemühen, diesen klösterlichen Ort nicht zu entweihen.

Mittwoch: von Ormos Planitis nach Ormos Vasiliko
Nach den Hafenhandbüchern wird das Gewässer zwischen Alonnisos und Peristera Ormos Vasiliko genannt. Der Anker-platz befindet sich auf der Westseite der Insel Peristera, nördlich der Landenge. Die Bucht bietet selbst bei Nordsturm besten Schutz.

Donnerstag: von Ormos Vasiliko nach Patitiri auf der Insel Alonnisos
Ähnlich wie auf den anderen Inseln hat sich der Hauptort auch hier aus den Bergen herunter an die Küste verlagert. Patitiri ist ein wunderhübscher Ort, der im Süden von steilen Klippen und dahinter von Pinien bewachsenen Hängen eingerahmt wird. Unweigerlich zieht Idylle eine steigende Zahl von Touristen an. Bisher ist Patitiri jedoch ein angenehmes Fleckchen geblieben.

Freitag: von Patitiri zurück nach Skiathos

Samstag: check out und Heimreise

Skiathos
Skopelos-Stadt
Alonissos
Abendstimmung Sporaden
Strand - Halbinsel Pilion
Pattitiri
Ormos Planitis
Kyra Panagia
Octopus
Alonissos Altstadtmotiv
Olivenpresse
Badestopp
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