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Törnbeispiel: 15 Tage/14 Nächte - ca. 380 Seemeilen
Samstag: Anreise und check in
Sonntag: von Athen nach Kea
Im Sommer ist die weite Bucht oft mit Yachten aus Athen belegt. Ausgrabungen haben am N - Ufer der Bucht eine bronzezeitliche Siedlung, die etwa 2000 v.Chr. bewohnt war, zu Tage gefördert. Der Ort auf dem Berg, der aus dicht zusammengedrängten grell - weißen Häusern besteht, ist ausgesprochen pittoresk und einen Besuch wert. Dafür empfiehlt es sich, für die Hintour den Bus zu nehmen und den Rückweg zu Fuß zu machen. Ein etwa zwanzigminütiger Spaziergang von der Chora aus in östlicher Richtung führt zu dem großen steinernen Löwen.
Montag: von Kea nach Syros
Die recht kahle Insel bietet an Ihrer West - und Ostseite in zahlreichen Buchten ausreichend Schutz vor dem Meltemi. Die schönsten Liegeplätze findet man in Phoinikas oder Ormos Varis. Der Haupthafen von Syros - Stadt sollte nicht angelaufen werden, da er durch den einlaufenden Schwell sehr gefährlich ist. Hinzu kommen die ein - und auslaufenden Fähren.
Dienstag: von Syros nach Mykonos
Zur ungestörten Übernachtung steuert man die Bucht Ormos Ornos an. Hier liegt man ruhiger und sicherer als in Mykonos - Stadt. Die vor der Pier liegenden Steinschüttungen und der aus N einfallende Wind machen das Anlegen bei Meltemi zu einer stressigen Angelegenheit. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie ihr Schiff beschädigen. Da dieses Touristen - Mekka zu einem Tag Aufenthalt einlädt, sollte man unter allen Umständen diese südliche Bucht als Ankerplatz wählen. Hier kann man auch den Tag am herrlichen Sandstrand verbringen. Nach Mykonos - Stadt fährt von hier ein Bus, oder man benutzt ein Taxi.
Mittwoch: Badetag in Mykonos-Besichtigung von Delos
Delos ist das Zentrum des Inselkreises, dem die Kykladen ihren Namen verdanken. Diese winzige unbewohnte Insel, war die heiligste in ganz Griechenland und wurde als der Geburtsort Apollos und seiner Schwester Artemis verehrt. Die Ruinen des Heiligtums und der großen Handelsstadt, die im Altertum gegründet wurde, nahmen die ganze Insel ein. Die berühmten Löwen, eine Spende der Naxioten, rahmen die heilige Strasse ein, die zu den hauptsächlichsten Tempeln führte.
Mykonos ist die bei den Touristen beliebteste Insel. Sie ist berühmt seiner Windmühlen wegen. Am erstaunlichsten ist die Zahl seiner Kirchen und Kapellen, 363, - manche von schiffbrüchigen Matrosen erbaut. Die Badeanlagen am Strand sind ausgezeichnet und das Nachtleben immer sehr angeregt.
Donnerstag: von Mykonos nach Paros
Die Landschaft, die diese Bucht umgibt, besteht aus stark zerklüfteten, von der Sonne verbrannten Felsen; das kristallklare Wasser der Bucht schimmert in Blau und Türkis. Auch wenn Naousa im Sommer sehr be
liebt ist, findet man immer noch irgendwo ein Plätzchen, wo man für sich ist.
Freitag: von Paros nach Ios
Abends dringt aus den Bars laute Musik, die den Hafen erbeben lässt. Ios ist ein Anziehungspunkt junger Rucksack - Urlauber, die an den umliegenden Stränden übernachten. Tagsüber beherrschen FKK - Anhänger die Szene. Die Chora oberhalb der Bucht ist ein Irrgarten von Straßen und Gassen, die vollgestopft sind mit Bars, Boutiquen und Rucksack - Touristen.
Samstag: von Ios nach Santorini
Ebenso wie Milos ist auch Thira der Überrest eines versunkenen Vulkankraters. Die Hauptinsel Thira, die die Form eines zunehmenden Mondes hat, ist der aus dem Meer ragende Rand des ehemaligen Kraters, der nun mit Wasser gefüllt ist. Im NW liegt die Insel Thirasia, die ebenfalls ein Teil des Kraterrandes ist. In der Mitte der großen Bucht erheben sich die aus Schlacke und Lava entstandenen grau - schwarzen Inseln Palaia Kammeni und Nea Kammeni.
Sonntag: von Santorini nach Milos
Der riesige Naturhafen sieht wirklich beeindruckend aus, aber jeder Seemann wird über diese Größe fluchen, weil sich hier bei Starkwinden eine schwere See aufbauen kann. Die Chora oben auf der Bergkuppe ist sehr reizvoll, und der Blick über das Meer und den Krater, der nun die weite Bucht bildet, ist einzigartig.
Montag: von Milos nach Monemvasia
Der antike Name der Insel Monemvasia war Minoa, was auf kretischen Einfluss hinweist. Bis zum 20. Jahrhundert war Monemvasia ein bedeutender Hafen, die letzte Anlaufmöglichkeit vor Rundung des gefürchteten Kap Maleas. Es gibt eine ganze Reihe von interessanten Kirchen, aber wenn man der schönsten von ihnen, der Agia Sophia, einen Besuch abstatten möchte, so bleibt einem nichts weiter übrig, als den steilen gepflasterten Serpentinenweg hinter dem Dorf zu erklimmen.
Dienstag: von Monemvasia nach Leonidhion
Das kleine Dorf ist ein schöner, fast unverdorbener Ort. Mit dem Taxi benötigt man etwa 30 Minuten, um zum Kloster Elonas, dessen recht spektakuläre Lage hoch oben auf den Klippen an die Klöster von Meteore erinnert, zu gelangen.
Mittwoch: von Leonidhion nach Spetses
Die Stadt wirkt recht anziehend und ist bei Urlaubern und Athenern gleichermaßen beliebt. In den Tavernen von Spetses wird ein exzellentes Gericht serviert. Fisch nach Art der Spetsaier. Fisch, Tomaten und grüner Pfeffer werden mit Käse bedeckt und im Schmortopf zubereitet.
Donnerstag: von Spetses nach Poros
Die engen Gassen und schmalen Fußwege des Hauportes und Hafens der Insel mit seinen idyllischen Plätzen erinnern an das alte Poros. Zur Orientierung steigt man am besten die kleinen Gassen und Treppen hinauf zu dem Wahrzeichen von Poros, dem Uhrturm, dessen Zifferblatt nachts sogar beleuchtet ist. Besonders sehenswert ist der Sonnenuntergang von Poros aus. Man macht es sich in einem der Cafés gemütlich und beobachtet, wie die Sonne im Westen hinter dem Ortholithion - Gebirge verschwindet. Im Volksmund heißt dieses Gebirge Ikimoneni - die Schlafende, denn von Poros aus hat man wirklich den Eindruck einer schlafenden Frau.
Freitag: von Poros zurück nach Athen
Die letzte Etappe bringt uns wieder an den Ausgangshafen Athen/Kalamaki zurück. Wir gehen es gemütlich an und haben genug Zeit für einen Badeaufenthalt en Route. In Athen/Kalamaki angekommen, machen wir das Schiff klar zur Rückgabe. Am Abend können wir in Athen durch die Plaka bummeln und in einer der vielen griechischen Tavernen unseren Törn ausklingen lassen. Wir nächtigen ein letztes Mal an Bord unserer Yacht.
Samstag: check out und Heimreise
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